„Es braucht ein hessenweites Energie-Hilfspaket“

Studierende und Beschäftigte fordern Unterstützung vom Land Hessen

Pressemitteilung

Darmstadt. 1.500 Studierende und Beschäftigten demonstrierten am Donnerstag gegen drohende Einschränkungen im Lehrbetrieb der Technischen Universität Darmstadt und die steigenden finanziellen Belastungen in Privathaushalten. „Es braucht ein hessenweites Energie-Hilfspaket“, forderte Dr. Simone Claar, stellvertretende Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, anlässlich der Proteste in Darmstadt. Die Forderungen der Protestierenden konzentrierten sich auf bezahlbares Wohnen in Darmstadt, ein höheres BaföG und eine möglichst langanhaltende Öffnung der Universität. Der hohe Anstieg der Heizkosten, insbesondere der Gaspreise, setzt die Universität trotz geltender Gaspreisbremse unter starken finanziellen Druck. Einige Bundesländer, wie Baden-Württemberg, Berlin, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Sachsen haben eine zusätzliche finanzielle Unterstützung der Hochschulen zugesagt oder in Planung. In Hessen sind zusätzliche Gelder noch nicht in Planung.